Cartoon Generalverdacht

Rob - Generalverdacht

 

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toonsUp Member - 25.09.16 12:31
Ich wollte eigentlich auch nur noch schnell Danny zustimmen. Zitat eines 15jährigen Flüchtlings aus Afghanistan von heute: "Ich bin Moslem und kein Terrorist."
 
miro2 - 25.09.16 01:24
Zitat Rob: "Als gebürtiger Sachse empfinde ich die Dämonisierung des Ostens als rechten Sumpf aber dezent anstößig denn das ist pure Meinungsmache."

Schön wärs. 3 Wochen rund um Leipzig mit den Leuten aufs Maul schauen und gut zuhören haben mich leider bei weiten Teilen der Bevölkerung vom Gegenteil überzeugt. Traurige Sache, das.

Was jedoch obigen Cartoon angeht: Da mag doch jeder drin sehen, was ihm in den Kopf kommt. Sind ja verschiedene Köpfe.
Mir taugt das zum drüber Nachdenken.
 
Der_Sekundenzeiger - 24.09.16 22:18
"Noch eine letzte Überlegung zur gefühlten Bedrohungslage: Ist es nicht so, dass man Gefahren, die einen selbst betreffen könnten (islamistischer Terror) herunterspielt und Gefahren, die andere betreffen können (rechte Gewalt) überbetont? Kommt mir so vor."

Eine gewagte Behauptung. Wenn du als Kind schon von Nazis eins auf die Fresse kriegst, weil du der blöde Polacke im Dorf bist, dann weißt du, welche Gefahr wahrscheinlicher just bei dir zur Realität wird.

Auch ich mag Danny zustimmen.
 
Rob - 24.09.16 22:03
Ja, das wäre tatsächlich ein gutes Stichwort und ich kann Danny hier auch mal voll und ganz zustimmen.

Aber nunja, es kommt halt immer wieder was nach.

@jah "Rob, die Dämonisierung der Flüchtlinge als vergewaltigende Terroristenhorde ist etwa keine billige Meinungsmache?"

Tu bitte nicht so, als hättest du den Cartoon komplett missverstanden. Diese weitere Eskalationsstufe ist einfach unnötig.

Ich habe mir die Zahlen genauer angeschaut und meinen Senf dazu gegeben. Untransparente Zahlen wie aktuell im Spiegel-Artikel nehme ich erst einmal nicht als Wahrheit an, nur weil es die Mainstream-Medien so von sich geben.

Aber wie schon erwähnt, fand ich Dannys Kommentar auch gut als Schlusswort geeignet.

 
MKBerlin - 24.09.16 20:37
Danke Danny, sehr kluge Anmerkung! Unterschreibe ich hier und sofort! Wäre ein schönes Schlusswort. Wir sind doch am Ende alle Menschen! N'abend!
 
jah - 24.09.16 19:48
Rob, die Dämonisierung der Flüchtlinge als vergewaltigende Terroristenhorde ist etwa keine billige Meinungsmache?
Merkst du nicht, wie dir deine eigene Bigotterie in den Hintern beißt?
 
Danny - 24.09.16 19:41
Gegen den Islam - in welcher Weise auch immer - vorzugehen, wäre dann doch genauso überzogen. Und verstehe mich bitte nicht falsch: den ganzen Osten als braunen Sumpf zu bezeichnen finde ich natürlich genauso dumm. Genauso ist aber nicht jeder Flüchtling ein möglicher Terrorist!

Natürlich finde ich die Terroranschläge schrecklich. Natürlich besteht die Gefahr, dass sich irgendein Extremist hier in die Luft sprengt. Natürlich wird einem mulmig, wenn man in den Nachrichten hört, dass in deiner Stadt ein Anschlag geplant war. Aber gefühlt oder real: Wir können nicht einer ganzen Gruppe von Menschen die Kollektivschuld geben, nur weil sie beide aus dem arabischen Raum kommen. Die Flüchtlinge fliehen ja GERADE vor dem Terror.

Was wäre die Alternative? Sie dem Tod überlassen oder sie gar in den Tod zurückzuschicken?
 
Rob - 24.09.16 19:17
Die Zahlen stützen aber doch mein Weltbild?!

Die "gefühlte" Bedrohungslage ist in beiden Bereichen überzogen und die Zahlen sollte man sich einfach mal genau anschauen. Konsequenterweise müsste man den Straßenverkehr verbieten, denn da gibt's statistisch gesehen die meisten Toten.

Als gebürtiger Sachse empfinde ich die Dämonisierung des Ostens als rechten Sumpf aber dezent anstößig denn das ist pure Meinungsmache.
 
jah - 24.09.16 18:07
@rob: was faselst du da zu gefühlter Bedrohungslage? Du bist doch selber der fleischgewordene Beweis, dass das Gegenteil der Fall ist. Erst verlangst du Zahlen und wenn die Zahlen nicht dein Weltbild stützen, gehst du zum Futur I Konjunktiv über
 
Rob - 24.09.16 12:35
Ist tatsächlich eine nicht enden wollende Diskussion, da ja ständig neue "News" dazukommen.

Der aktuelle Spiegel-Artikel zum Anstieg rechter Gewalt hat mal wieder keinerlei Quellenangabe, warum überrascht mich das nicht?

Noch eine letzte Überlegung zur gefühlten Bedrohungslage: Ist es nicht so, dass man Gefahren, die einen selbst betreffen könnten (islamistischer Terror) herunterspielt und Gefahren, die andere betreffen können (rechte Gewalt) überbetont? Kommt mir so vor.
 
MKBerlin - 24.09.16 11:53
Irgendwie exemplarisch, die Diskussion hier. Ich finde es total bescheuert, Opfer von Gewalttaten im nachhinein politisch zu kategorisieren. Für die polizei- und geheimdienstliche Arbeit freilich sind diese Dinge schon wichtig. Zusammenfassend bleibt nur zu sagen, dass Extremismus immer schon der Quell von Intoleranz und Gewalt war und ist. Kein Zeichen von Intelligenz, die Augen vor dieser Tatsache zu verschließen. Ich möchte weder von einem Links- oder Rechts- oder Religionsradikalen attackiert werden. Punkt!
Noch was (@Rob und Danny vor allem): Euren Zeilen entspringt ein hohes geistiges Potential. Diese jeweils halbblinde Erbsenzählerei habt ihr beide nicht nötig, glaube ich.
In Anbetracht der Tatsache, dass Karikaturen gerne auch provozieren dürfen, ist das hier übrigens ein Cartoon, der eines nicht ist: belanglos!
 
Der_Sekundenzeiger - 24.09.16 11:40
Hier lauert die Gefahr, die unsere Gesellschaft zerstören kann: http://m.spiegel.de/politik/deutschland/a-1113669.html
 
Rob - 24.09.16 11:08
Nö, nicht gezählt, nur erwähnt. Und wieviele versuchte rechte Mordanschläge gab es in letzter Zeit?
 
Danny - 23.09.16 23:38
Aber versuchter islamistischer Anschlag wird gezählt?
 
Rob - 23.09.16 22:48
Puh, na dann bin ich ja beruhigt.
 
KrafikNofL - 23.09.16 22:45
Zur sachlichen Bereicherung (und hoffentlich Beendigung) dieser hochinformativen Diskussion empfehle ich folgenden investigativen Link: http://www.istdasabendlandschonislamisiert.de/
 
Rob - 23.09.16 22:44
"Ich würde sagen, dass Morden ist kein islamisches Phänomen."

No shit, Sherlock! Morden kann tatsächlich so ziemlich jeder und das aus den unterschiedlichsten Motiven. Die Frage war nur und ist, was aktuell die größere Gefahr darstellt, Terror von rechts oder Terror von... noch weiter rechts (geografisch gesehen).

Besagte 178 rechte Todesopfer gehen auf die Amadeu Antonio Stiftung zurück. Amadeu war selbst ein unumstrittenes Opfer rechter Gewalt und die Stiftung, die seinen Namen trägt, führt momentan den Kampf für (!) Internetzensur unter der Vorsitzenden und Ex-Stasi-Agentin Aneta Kahane an aber das nur am Rande.

Die entsprechende Liste ist bis heute sogar auf 181 angestiegen:

https://www.welt.de/politik/deutschland/article13725571/181-Todesopfer-durch-rechte-Gewalt-in-Deutschland.html

Vorsichtig gesprochen, gibt es einige Fälle, die zumindest nicht huntertprozentig offensichtlich sind. Teils natürlich, weil kein Täter, auch kein rechter, bei der Vernehmung sooo blöd ist und frei raus erklärt aus rassistischen Motiven gehandelt zu haben. Denn im Gegensatz zu Islamisten wollen Nazis auch nach begangener Tat noch weiterleben und das macht die Sachlage auf der Gegenseite nunmal eindeutiger.

Ich gehe grad die Liste durch und der Ku-Klux-Klan wird auch mit reingezählt (dachte, dass wäre eher US-geprägt aber rechts ist wohl rechts).

Nach Silvio Meier ist bei mir um die Ecke eine Straße benannt. Bekommen islamistische Opfer posthum auch nen eigenen Straßennamen oder eine eigene Stiftung?

Für den Zeitraum 1994-2000 werden überhaupt keine Opfer aufgelistet! Waren in den 6 Jahren etwa alle Nazis im Urlaub oder was?

Teilweise wird auch gar keine Begründung angegeben aber wird schon stimmen.

Es gibt auch erstaunlich viele "deutsche" Opfer, die am unteren Rand der Gesellschaft standen, z.B. Obdachlose und Behinderte. Als Erklärung wird dann sowas wie "Assis klatschen" angegeben. Das kann man nur mit viel "schlechtem" Willen als rechtsmotiviert ansehen.

Und ja, alle NSU-Opfer sind "nach aktuellem Kenntnisstand" auch mit vertreten, obwohl das Gerichtsverfahren meines Wissens nach noch läuft aber wozu eigentlich auf ein Urteil warten, wenn das Urteil doch schon feststeht.

Diese Opfer machen für die 2000er Jahre auch das Gros der Opfer aus, da ansonsten nazimordtechnisch anscheinend nicht viel los war.

Der entscheidende Aspekt bei dieser Liste sind aber einzig und allein die deutschen Täter mit deutschen Namen und 2011 endet die Liste obwohl der Artikel zumindest von Februar 2016 ist. Warum, weil der NSU ja jetzt gefasst worden ist?

@Danny Schön, dass du dir die Mühe machst nachzubessern. Der Oktoberfestanschlag 1980 ist jedoch nur den Rechten untergeschoben worden und hat tatsächlich einen geheimdienstlichen Hintergrund namens Gladio, quasi der Vorläufer zur NSU.

Außerdem nimmst du Sachbeschädigung, nicht näher definierte "Anschläge" und versuchten Mord einfach mit dazu. Wo bleibt der rechts motivierte Taschendiebstahl?

Insgesamt gesehen fällt doch eine erstaunliche Ruhephase der gewaltbereiten Nazis in letzter Zeit auf. Trotz Masseneinwanderung und dem "Erstarken der Ränder" (AfD) gibt es für 2015 und 2016 wieviele Todesopfer von rechts zu beklagen? Keinen einzigen!
 
Danny - 23.09.16 17:07
Wenn die Liste mal vollständig ist. Zum Beispiel sind dort kaum Terroranschläge aus Lateinamerika vertreten, die auf die Kosten von Kartellen geht. Rund 500 Richter und Polizisten gehen allein auf die Kosten von Pablo Escobar. Wieviele Zivilisten die Narcos umgebracht haben ist unmöglich nachzuvollziehen. Die Aktionen der ETA in Spanien fehlen, gerade einmal vier Terroranschläge der IRA sind gelistet. Kony - ein christlicher Fundamentalist fehlt. Der Giftgasanschlag von Japan durch eine Sekte ist nicht gelistet. Ja, nicht einmal die Anschläge auf die Kennedys sind in der Tabelle.

Allein in Deutschland fehlen:
1968 das Attentat auf Rudi Dutschke durch den Neonazi Josef Bachmann (die Mär vom Einzeltäter konnte zuletzt wiederlegt werden)
Im selben Jahr greift die Wehrsportgruppe Hengst ein Büro der DKP an
1977 Der Neonazi Ekkehard Weil schießt auf einen russischen Soldaten
1979 sprengt der Neonazi und heutige NPD-Politiker zwei Sendemasten der Ard
1980 Der Oktoberfestanschlag vor einem RECHTEN Hintergrund
Im selben Jahr die Ermordung Shlomo Levins durch die "Wehrsportgruppe"
1982 verübt die Hepp-Kexel-Gruppe eine ganze Serie von Anschlägen auf amerikanische Kasernen
1988 der Brandanschlag auf mit türkischstämmigen Bewohnern durch ein Neonazi. 4 Tote, darunter ein Kind
1997 der Amoklauf des Neonazi Kay Diesner mit einer Pumpgun
2000 tötet ein Dortmunder Neonazi drei Polizisten
2003 konnte ein Anschlag auf das jüdische Zentrum in München im letzten Moment verhindert werden.
2004 das Nagelbombenattentat von Köln durch den NSU
2015 sticht ein Rechtsextremist auf die Kölner OB-Kandidatin Reker ein

Und das sind nur rechte Terroranschläge in Deutschland...dazu kommen noch die Anschläge der RAF oder der Brigate Rosse, oder die Anschläge des KukKluxKlan
Ich würde sagen, dass Morden ist kein islamisches Phänomen.
 
Rob - 23.09.16 12:33
Gibt's da nen Link zu? Ich hab die Statistik auch noch vage im Hinterkopf.

Vor ein paar Tagen wurde ein 16-jähriger Syrer verhaftet, der einen Sprengstoff-Anschlag in Deutschland plante und weltweit gesehen hat das Motiv "islamistisch" klar die Nase vorn.

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Terroranschlägen
 
Der_Sekundenzeiger - 22.09.16 22:41
jah hats gut zusammengefasst.
 
jah - 22.09.16 19:31
Ein Versuch noch, auch um zum eigentlichen Thema zurückzukommen. Die 18.840 "andere Straftaten" könnten Beleidiungen und Volksverhetzungen sein, aber wir wissen es nicht genau.
Dir ging es ja um die statistischen Wahrscheinlichkeiten, also schau doch mal einfach die politischen Morde seit der Wiedervereinigung an. 4 islamistische Anschläge mit 2 Todesofern.
Die Bundesregierung geht im selben Zeitraum von 75 Todesopfern rechter Gewalt aus, der von dir geschmähte Verein von 178. Und die NSU-Story stinkt natürlich zum Himmel, aber deswegen ist es doch immer noch rechter Terror, nur eben mit behördlichem Flankenschutz.
 
Rob - 21.09.16 16:47
Najut, dann wissen "wir" jetzt alles über mich, auch schön.

Zitat: "Darum für Dich noch einmal zur Konfrontation. Deutsch ist keine genetisch vererbbare Eigenschaft, sondern eine Staatsbürgerschaft, die theoretisch jeder Mensch erlangen könnte. Kulturelle Identität wird nicht per Geburt in Stein gemeißelt, sondern ist ein sehr dynamischer Lebensprozess, der sehr viel mit akzeptieren und lernen zu tun hat."

Sehe ich erstaunlicherweise genauso.

"Negerklatschen" hat darüber hinaus niemand erwähnt und ist natürlich auch kein Bagatelldelikt. Das wäre eventuell das Heben des rechten Arms und das passiert mir (als Nazi) unbewusst doch recht häufig, z.B. beim Sport.
 
KritzelJo - 21.09.16 06:56
@Rob Mit Deinem Eingeständnis hast Du eigentlich alles abschließend zur Diskussion beigetragen. Wir wissen jetzt warum Du den NSU -Terror leugnen willst, obwohl hier nur peinliches Verhalten und Versagen der Geheimdienste vorliegt. Wir wissen jetzt, warum Du rechtsextremistisch motivierte Kriminalität relativierst statt sie zu ächten.

Darum für Dich noch einmal zur Konfrontation. Deutsch ist keine genetisch vererbbare Eigenschaft, sondern eine Staatsbürgerschaft, die theoretisch jeder Mensch erlangen könnte. Kulturelle Identität wird nicht per Geburt in Stein gemeißelt, sondern ist ein sehr dynamischer Lebensprozess, der sehr viel mit akzeptieren und lernen zu tun hat.

Da du jetzt wahrscheinlich immer noch nach den Begründungen suchst, warum die NSU keine politisch motivierte Terrorzelle war, und warum das "Negerklatschen" in Ostdeutschland als Bagatelldelikt einzustufen sein sollte, klinke ich mich hier aus dieser sinnlosen Diskussion aus.
Gute Besserung. Schade eigentlich, dass jemand, der so gut zeichnet wie Du eine derart verblendete Meinung hat.
 
Rob - 20.09.16 23:35
In der polizeilichen Kriminalstatistik von 2015 ist von 23000 rechten Straftaten die Rede, nur leider habe ich diese Zahl nirgendwo aufgeschlüsselt gefunden. Die verlinkte Tabelle ist die einzige spezifische Auflistung konkreter Straftaten aus dem links- und rechtsextremen Milieu.

Meine Vermutung ist, dass die übertrieben hohe Zahl von 23000 ne Menge strafrechtlich nicht relevanter Bagatelldelikte enthält aber das ist wie gesagt nur ne Vermutung.

Wieso 21933? Jetzt bin ich auch verwirrt
 
jah - 20.09.16 23:24
Ich will mich ja nicht einmischen...
aber Rob, du verlinkst da ne Tabelle, wo ganz andere Zahlen drin stehen, als die, die du nennst
21.933 rechte Straftaten für 2015 - was war noch mal dein Punkt?
 
Rob - 20.09.16 23:15
Okay, hast mich durchschaut. Meine politische Agenda ist es, allen mein einfältiges Menschenbild vom guten Deutschen und bösen Nichtdeutschen aufzudrücken. Und sorry, dass ich das überparteiliche Projekt Endstation Rechts als linksextrem bezeichnet habe.

Könntest du wiederum jetzt bitte auf meine Argumentation eingehen? Cool!
 
KritzelJo - 20.09.16 22:40
@Rob. Entschuldige bitte, aber Deine fadenscheinigen Erklärungsversuche kollabieren am Ende wieder in dem einfältigen Menschenbild vom guten Deutschen und bösen Nichtdeutschen.
Deine Bewertung des überparteilich agierenden und öffentlich geförderten Projektes Endstation-Rechts als linksextrem, wirft ein sehr eindeutiges Schlaglicht auf Deine tatsächliche politische Agenda. Faschismus zu bekämpfen ist demokratisches parteiübergreifendes Anliegen. Wer dieses grunddemokratische Ansinnen als linksextrem verunglimpft, befindet sich nicht mehr auf dem Boden unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung.
 
Rob - 20.09.16 20:45
Na dann wollen wir mal.

@KritzelJo und Danny

Ihr beide glaubt also tatsächlich an das NSU-Märchen. Da kann ich dann auch nur schwer mit Argumenten kommen, wie etwa dem mysteriösen Zeugensterben (5 insgesamt), dem "Doppel-Selbstmord" der beiden Uwes mit nachträglich entladener Waffe, den fehlenden DNA-Spuren an den Tatorten, den BND-Kontaken und und und...

Deine verwendete Quelle, Jo http://www.endstation-rechts.de ist mit Verlaub nicht gerade neutral und fällt eher in den Bereich linksextrem.

Zu den Zahlen: Eine Aufschlüsselung der 23000 rechten Straftaten für 2015 konnte ich partout nicht finden, nur eine Auflistung von statista, wo aber "nur" 1407 rechte Straftaten aufgelistet werden.

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/4721/umfrage/vergleich-der-anzahl-von-rechten-und-linken-gewalttaten/

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/38405/umfrage/entwicklung-des-rechtsextremismuspotenzials-in-deutschland/

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/158709/umfrage/gewaltbereite-linksextreme-und-autonome-in-deutschland-seit-2004/

Wenn du eine andere Aufschlüsselung hast, dann bitte posten. Aus der Quelle geht jedenfalls hervor, dass sich rechte und linke Straftaten (1608) so ziemlich die Wage halten. Beide Seiten sind zu verurteilen. Interessant ist hier auch, dass es wesentlich mehr Rechtsextreme (22500) als Linksextreme (6500) gibt, diese aber insgesamt weniger Straftaten verübt haben. Das kriminelle Potential ist somit links etwas höher als rechts.

Und damit kommen wir nochmal zu Bautzen.

Zitat: "Einerseits berufst du dich auf die Bautzener Polizei, wenn sie deine Argumente bedient. Andererseits beschimpfst du die Staatsmacht, wenn es um den nationalsozialistischen Terror geht. Wo bleibt da die Logik? "

Das nennt sich differenzieren und ist einer einseitigen Schwarzweißmalerei allemal vorzuziehen. Solltest du mal bei Gelegenheit ausprobieren.

Zitat: "Merkürdigerweise sind immer die Flüchtlinge die potenziellen Kriminellen, obwohl die Statistik etwas anderes aussagt: Rechte Übergriffe auf "Ausländer", Brandstiftung an Notunterkünften, Misshandlung und Vergewaltigung durch Wachpersonal."

Genau das sagt die Statistik eben nicht aus, aber das hatten wir schon. Wenn alle Medien vom rechten Bautzener Mob sprechen, der Flüchtlinge angreift, dann wird das schon so stimmen, auch wenn die tatsächliche Gewaltanwendung vor Ort eben genau von diesen Flüchtlingen ausging.

Und schön, dass du den Polizeibericht im Nachhinein doch noch selbst gelesen hast und daraufhin einige Äusserungen entfernt hast.

Zitat: "Wer trägt mehr zur Zukunft Deutschlands bei? Der arbeitende Muslim oder der hartzende Bautzener?"

Was zur Zukunft Deutschland jedenfalls nichts beiträgt, ist die schon erwähnte Schwarzweißmalerei. Apropos, was studierst du nochmal?
 
Danny - 20.09.16 18:20
Einerseits berufst du dich auf die Bautzener Polizei, wenn sie deine Argumente bedient. Andererseits beschimpfst du die Staatsmacht, wenn es um den nationalsozialistischen Terror geht. Wo bleibt da die Logik?
Merkürdigerweise sind immer die Flüchtlinge die potenziellen Kriminellen, obwohl die Statistik etwas anderes aussagt: Rechte Übergriffe auf "Ausländer", Brandstiftung an Notunterkünften, Misshandlung und Vergewaltigung durch Wachpersonal. Aber die Flüchtlinge sind die große Gefahr für unser Land?!

Wir leben hier im Rheinland seit Jahrzehnten in Frieden mit Muslimen, Ausländern und Schwulen! Und es geht uns besten's! Weder sind wir islamisiert, noch hat sich unser "Reproduktionsverhalten" verändert. Aber ein ungebildeter Pöbel aus Bautzen will uns vor der großen Gefahr retten? Man muss die Sorgen nicht ernst nehmen! Diese Menschen sind nicht nur bösartig: die sind einfach gestört!

Wer trägt mehr zur Zukunft Deutschlands bei? Der arbeitende Muslim oder der hartzende Bautzener?
 
KritzelJo - 20.09.16 07:27
Mein lieber @Rob, prüfe bitte genau, wen Du hier meinst verteidigen zu müssen. Die Bezeichnung Neonazis würden die beteiligten Bautzener sofort akzeptieren. Für mich ist das ein krimineller Sumpf, aus dem uns Terrorismus blüht, wie ihn Deutschland mit der NSU bereits leidvoll kennenlernen durfte.
Nazis in Bautzen
 
Rob - 20.09.16 00:06
Hm, ich wollte eigentlich die Diskussion mit KritzelJo privat weiterführen aber warum eigentlich, bringt mehr Klicks für den Cartoon.

Was Bautzen betrifft, gibt es einen Polizeibericht, der die Schuldfrage eindeutig feststellt. Die Gewalt (Flaschen, Holzlatten) ging demnach einseitig von den Asylbewerbern aus, übrigens auch gegenüber den Beamten selbst.

https://www.polizei.sachsen.de/de/MI_2016_44854.htm

Dem kann man natürlich wiedersprechen a la "Sachens Polizei ist eh total naziverseucht" aber es wäre auch hier schön, mit konkreten Fakten zu kontern. Und ja, die Asylbewerber waren deutlich in der Minderzahl aber das macht das Agressionspotential hier ja noch umso deutlicher.

Natürlich kann man alle Bautzener unter Nazi-Generalverdacht stellen und seien wir ehrlich, genau das wird auch gemacht. Damit habe ich auch kein Problem, solange man es eben bei einem "Verdacht" belässt.

Rechten Terror negiere ich nicht, die offizielle Erklärung zur NSU stinkt einfach nur zum Himmel und das sollte eigentlich überdeutlich sein.

Fakten müssen generell überprüft werden, aber dazu muss man sich auch damit konkret beschäftigen. Das heisst Arbeit und Zeitaufwand, was nunmal eine Hürde ist, die die Mehrheit einfach nicht in Kauf nehmen will.

@KritzelJo Schade, dass du so denkst. Es stimmt nur nicht.
 
KritzelJo - 19.09.16 23:49
@Rob Du behauptest, Dich interessieren Fakten? Das glaubst nur Du selbst. Deine Fakten sind Opfer einer selektiven Wahrnehmung. Die lässt sich anschaulich sehr simplifiziert darstellen: Deutsch gut, nicht Deutsch nicht gut. Schau Dir Deine gezeichneten Botschaften unter diesem Aspekt an. Es bleibt substanziell nichts weiter übrig.
 
Der_Sekundenzeiger - 19.09.16 23:33
Im Großen und Ganzen teile ich die Ansichten von Danny, die dieser hier geäußert hat. Wenn der Attentäter von Würzburg durch den IS instruiert war, war es aber natürlich ein islamistisch-fundamentalistischer Anschlag auf deutschem Boden. DOCH: Macht es rechten Terror besser oder schlechter? Nein! 2 Dinge hierzu:
1. KritzelJo machte schon auf die Zahlen aufmerksam, was dir eigentlich zusagen sollte, da du empirisch und mit Statistiken zum Generalverdacht argumentieren möchtest. Nun sprechen aber die Zahlen dafür, dass meine Beobachtungen stimmen: Rechte Gewaltakte sind das größere Problem.
2. Schade ist, dass du alle Flüchtlinge unter Generalverdacht stellen möchtest und dabei gleichzeitig rechte Gewalt relativierst und dabei u.a. den rechten Terror des NSU beinahe als solchen sogar negieren möchtest.

Wenn ich jetzt zum Beispiel nach Bautzen sehe, ist es dann okay, wenn ich alle Deutschen (oder wenigstens alle Bautzener) unter den Generalverdacht stelle, Nazis zu sein?

Während du im Fall NSU an der Sache zweifelst, weißt du gleichzeitig im Fall Bautzen sehr gut bescheid und hegst keine Zweifel an der Version, der angegriffenen 80 Nazis. Dabei gibt es auch andere Stimmen aus Bautzen, die erzählen, dass es vor der Massenschlägerei tagelange Provokationen von rechter Seite gegeben hat. UND: Zufällig hocken auf einem Platz 20 Flüchtlinge und 80(!) Nationalisten (oder wie die Polizei in Bautzen sinngemäß sagt event-betonte junge Männer) beieinander? Wieso zweifelst du hier nicht, bei der NSU schon?
Du magst Fakten. Fakten -- schön und gut. Doch was nehmen wir als Fakten an und was als anzuzweifelnde Nachrichten?

 
Rob - 19.09.16 23:30
Im Unterstellen bist du großartig. Von "Invasoren" und "deutschem Blut" hat niemand geredet. Ich mag Fakten und die sind weder fremdenfreundlich noch -feindlich.

Übrigens schreibt man Volkstod mit d.
 
KritzelJo - 19.09.16 22:57
Ja genau, die bösen Invasoren, die sich womöglich mit dem "reinen deutschen Blut" vermischen wollen. Das ist doch alles kalter Kaffee von vorgestern. Auch die völkische Zonenjugend wird lernen müssen, dass "deutsch" kein biologisch vererbbares Merkmal ist. Hör auf hier diskriminierend gegen Nichtdeutsche zu argumentieren, sonst, müsste man befürchten, dass Du auch zu denen gehörst, die Deutschland den Deutschen rufen, und nicht kapieren, dass der Volkstod schon Jahrhunderte her ist.
 
Rob - 19.09.16 22:50
Die versoffenen Volksrandalierer haben halt nur gepöbelt im Gegensatz zu den 20 Minderjährigen. Als Minderjähriger ist man auch noch nicht völlig strafrechtlich haftbar, praktisch.

PS: Verbiete den Juden bitte nicht ihre Judenwitze
 
KritzelJo - 19.09.16 22:46
20 Minderjährige gegen 80 besoffene Volksrandalierer. Die Polizei, Volkes Freund und Helfer, verhängt Hausarrest gegen die Minderjährigen.

PS.: Mit Befremden musste ich vor einigen Wochen in Sachsen-Anhalt lernen, dass es dort zum guten Ton gehört alte Judenwitze zu recyceln und statt Jude wurde stumpf Asylant eingesetzt.
 
Rob - 19.09.16 22:42
Okay, ich schau mir das mal näher an und schreib dir dann ne PN. Schonmal als Preview: Da wird ne ganze Menge als "rechts" verbucht, worüber sich durchaus streiten lässt.

Bezüglich Bautzen ging die Gewalt übrigens von den Asylanten aus und das ist unstrittig.
 
KritzelJo - 19.09.16 22:07
Die Zahlen für 16 liegen in der Tat noch nicht vor. Die grotesk hohe Zahl stammt aus 2015. Daten aus 2015 aus dem Innenministerium

Dazu muss man wissen, dass im Osten der Republik die Messlatte offenbar eine andere ist, wenn es um rechtsextremistisch motivierte Gewalttaten geht, wie jeder neulich in Bautzen lernen durfte.
So geht man mit Rechtsradikale um.
 
Rob - 19.09.16 21:45
Kannst du mir bitte den Link zu der Statistik mit den 23000 rechten Straftaten schicken? Vielen Dank schonmal im Vorfeld.
 
KritzelJo - 19.09.16 21:06
23000 Straftaten von gewaltbereiten Rechtsextremisten, alleine in 2015 sind die wirkliche Bedrohung in Deutschland. Das Bild ist Ausdruck der hysterischen Paranoia der völkischen Vollidioten, die mit Differenzierung intellektuell überfordert sind.
 
Rob - 17.09.16 12:48
@einstern Absolut, Gewalt ist keine Lösung!

@Danny München war nicht islamistisch motiviert, ja, aber die anderen Anschläge? Wie kommst du darauf, dass sie nicht islamistisch waren? IS-Bekennervideos zählen nicht?

Die NSU ist eine Organisation, die erst nach dem "Selbstmord" der beiden Uwes überhaupt erst "entstanden" ist, was die veröffentlichten "Beweise" angeht. Davor war es das Phantom, dass über Jahre hinweg nicht gefasst werden konnte. DNA-Spuren von Zschäpe und Co konnten an den Tatorten nicht gefunden werden, dafür aber war der BND sogut wie immer vor Ort. Das riecht extrem nach inszeniertem Terror und das mag bei einigen islamistischen Vorfällen auch so sein.

@SeplundPetra Das ehrt mich. Kann ja mal anfragen.
 
SeplundPetra - 17.09.16 09:31
Ich finde, das ist ein Cartoon, der von Bissigkeit, Aussage, Handwerk durchaus in der Presse und Diskussion seinen Platz finden könnte/sollte.
Titanic / Charlie Hebdo lässt grüßen.
 
Danny - 16.09.16 22:45
Bisher hat es in Deutschland auch keinen Anschlag mit fundamental-islamistischen Hintergrund gegeben. Wieso sollte der NSU aber nicht zählen? Der Anschlag auf der Keup hat sich bis heute in das kollektive Gedächtnis eingebrannt: Terror von rechts!

Und es gab Untersuchungen. Nur dass die dir widersprechen. Verbrechen, insbesondere Gewalt, haben mit einem enormem Abstand zu linksradikalen und fundamentalistischen einen rechten Hintergrund.
 
toonsUp Member - 16.09.16 21:52
Schade nur, dass die ganzen Randgruppen, egal ob links, rechts, gewaltbereiter Attentäter,... so viel versaubeuteln können.
 
Rob - 16.09.16 19:33
Schön, dass das Grün auffällt, ich mag die Farbe.

Der Begriff Generalverdacht ist klar negativ besetzt und problematisch, zugegeben. Daher findet er rechtlich gesehen auch nur in Notsituationen Anwendung und historisch gesehen wurde damit ne Menge Schindluder getrieben. Der schlechte Ruf kommt nicht von ungefähr.

Im Grunde sind es ja Vorurteile, die auch einen negativen Ruf haben aber ohne die anscheinend niemand so ganz auskommt, auch du offensichtlich nicht: Omas sind ungefährlich, Neonazis finden Gewalt okay und Flüchtlinge sind heterogen. Um diese Aussagen zu treffen, müsste man eigentlich konkrete Untersuchungen kennen, aber seien wir ehrlich, das ist nicht der Fall.

Tendentiell wird das auch soweit stimmen, nur ist es für den Verdacht nunmal unerheblich ob 99,9% aller Flüchtlinge keine Terroristen sind. 100% aller Omas sind keine Terroristen (mir ist da nichts bekannt) und Neonazis mögen zwar gewaltbereit sein aber einen rechten Anschlag mit mehren Toten hat es nunmal (noch) nicht gegeben und nein, die NSU zählt nicht, da gibt es einfach zuviele Fragezeichen.

Aber mal sehen, wenn demnächst eine Nazioma ein Asylheim in die Luft jagt, sieht die Sache wieder anders aus.
 
Der_Sekundenzeiger - 16.09.16 14:14
Auch die Farbversion gefällt. Vor allem bin ich froh, dass das "Rob-Pullover-Grün" wieder dabei ist (auf der rechten Seite des Terroristen von Zuschauersicht). Ich habe jedenfalls schon bei der schwarz-weiß Variante dieses Grün im Kopf gehabt.

Bezüglich deiner Herangehensweise an den Begriff "Generalverdacht" gebe ich dir zunächst recht. Zumal Hinterfragen und Differenzieren gescheit ist. Doch, so glaube ich, muss man hier noch weiter differenzieren. Eine Gruppe Omas oder eine Gruppe Neonazis weist eine bestimmte Homogenität in der Hinsicht auf, die wir hier als Beurteilungskriterium heranziehen (gefährlich/ungefährlich): Omas sind in der Regel schon wegen ihres Geschlechts und Alters weniger aggressiv (ungefährlich), der Klischee-Neonazi steht mit seinen Kumpeln breitbeinig in der Gegend rum, trinkt vielleicht sein Bier und ist ein junger Mann, der Gewalt ganz okay findet (gefährlich). Zudem ist es die freie Entscheidung des Neonazis, sich zu einem rassistischen Weltbild zu bekennen, das die Gewalt gegen die andere vermeintliche Rasse für legitim erachtet. Sie selber suchen sich die Gruppenzugehörigkeit.
Die sogenannten Flüchtlinge aber sind eine sehr große Gruppe, die sehr heterogen ist (alle Altersgruppen, Frauen, Männer, Opas, Omas, Kinder, Homosexuelle, Homophobe, Nationalisten, Liberale, Fundamentalisten, Realisten... etc.) und eigentlich nur durch das Label "Flüchtling" zusammengebunden wird. Zudem besagt die Statistik, dass der äußerst überwiegende Teil der Flüchtlinge eben kein Terrorist ist, ebenso wie der überwiegende Teil von alten Omas. Während statistisch gesehen Rechtsradikale wohl öfter mal negativ auffallen.
Also: Der Generalverdacht ist nicht genuin rechts, korrespondiert aber da mit rechtem Gedankengut, wo er Gruppen aufgrund der Herkunft und Nicht-Zugehörigkeit zur eigenen Nation pauschal (also generalisierend) unter den Verdacht stellt, diese seien kriminell. So würde ich das sehen.

Ganz seltsam wird es vor allem dann, wenn Attentäter und Kämpfer des IS gar keinen muslimischen Background haben, sondern aus einer alteingesessenen deutschen Familie stammen, wie schon einige Male passiert. Solche Fälle machen deutlich, dass der Generalverdacht sich gegen 99% Unschuldige richtet und manchmal nicht mal zu den wahren Schuldigen einen Blick wagt.
 
Rob - 16.09.16 01:10
Danke!

In erster Linie soll die Absurdität der Situation natürlich lustig sein. Wenn man die "Aussage" ernst nehmen will, dann würde ich dahin tendieren, dass das Wort Generalverdacht einfach falsch benutzt und gewissermaßen in die rechte Ecke gestellt wird.

Das Wort bedeutet nämlich mitnichten, dass pauschal alle Mitglieder einer Gruppe als z.B. Terroristen angesehen werden sondern dass ein Verdacht (daher das Wort) aufgrund von statistischen Wahrscheinlichkeiten eben nunmal existiert. Eine Gruppe Omas wird niemand als gefählich ansehen, eine Gruppe Neonazis hingegen schon. Das ist einfach naheliegend und nichts weiter als gesunder Menschenverstand.
 
Der_Sekundenzeiger - 15.09.16 22:39
Gut gezeichnet. Über die "Aussauge" ließe sich wieder trefflich streiten. Gerade der Terrorist pflichtet bei, wenn es um die Pauschalisierung geht? Weshalb? Weil es dann gefährlich für ihn wäre, da er ja auf jeden Fall als solcher entdeckt ist? Weil also ausgesagt werden soll, dass der Terrorist davon profitiere, wenn man nicht alle Flüchtlinge über einen Kamm schert? Oder geht es nur um einen platten Witz: Nicht alle Flüchtlinge sollten als Terroristen dargestellt werden und der Terrorist findet das als einziger richtig.

Ich würde behaupten, dass gerade die Terroristen große Freude daran haben, wenn unsere Gesellschaft im brauner und unsicherer wird, indem wir in jedem Nicht-Weißen einen potentiellen Angreifer sehen und uns deshalb ständig als eigentlich recht gesunde Gesellschaft selbst schaden, indem wir in Hass versinken.
 
Mamjo - 15.09.16 21:33
 
 

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